SEO Tipps 2019

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Kaum ein Fachgebiet entwickelt sich so schnell weiter wie die Suchmaschinenoptimierung. Aufgrund der Weiterentwicklung der Suchalgorithmen von Google, Bing & Co., aber auch aufgrund den sich immer wandelnden Nutzerverhalten ist es wichtig, im Bereich Search Engine Optimization immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Manche wichtige Grundprinzipien bleiben zwar dauerhaft gleich, aber viele Details ändern sich laufend. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen in unseren SEO Tipps für 2019 die wichtigsten Trends und Neuerungen. Wenn Sie unsere Tipps berücksichtigen stehen die Chancen gut, dass Sie mit Ihrer Webseite auch in diesem Jahr die vorderen Plätze der Suchergebnisse erobern können.

1. Geben Sie den Menschen, wonach Sie suchen

Versetzen Sie sich selbst in die Lage des Anwenders, der gerade eine Suchmaschine benutzt: Sie wollen möglichst schnell ein möglichst passendes Ergebnis zu Ihrer Anfrage finden. Wenn Ihre Webseite genau das anbieten kann, stehen die Chancen für ein hohes Ranking sehr gut. Das Ziel der Suchmaschinen ist es schließlich, ihren Nutzern möglichst relevante Informationen anzuzeigen. Es macht somit Sinn, zuerst an die Nutzer der Suchmaschine zu denken, und nicht so sehr an die immer komplexer werdenden Algorithmen - denn in Wirklichkeit haben beide das gleiche Ziel.

2. Bieten Sie echten Mehrwert (und seien Sie besser, als Ihre Mitbewerber)

Es gibt unzählige Webseiten, die ihren Besuchern ähnliche Informationen oder Angebote bieten, wie Ihre. Um im Jahr 2019 also dauerhaft vor Ihren Mitbewerbern ranken zu können, muss Ihre Webseite eine noch bessere Nutzererfahrung bieten. Moderne Suchmaschinen wie Google versuchen auch, die Reaktionen ihrer Nutzer auf eine aufgerufene Webseite zu erfassen und auszuwerten. Wenn ein Besucher ihre Webseite sofort wieder verlässt, ist dass für Ihre SEO schlechter als wenn er länger dort verweilt und sich auf mehreren Unterseiten umsieht. Ein echter Mehrwert an Information trägt genau dazu bei.

3. Vergessen Sie Blackhat endgültig

Google, aber auch andere Suchmaschinen werden immer besser dabei, Blackhat SEO Aktivitäten zu erkennen. Auch die Abstrafungen werden tendenziell schwerwiegender. Wenn Sie es also nicht schon längst getan haben, nehmen Sie das Jahr 2019 zum Anlass um Blackhat Strategien endgültig zu ignorieren. Die White Hat SEO ist der zuverlässigere und zukunftssichere Weg der Suchmaschinenoptimierung, für 2019 und darüber hinaus.

4. Content ist immer noch King

Der alte Spruch "Content is King" gilt 2019 mehr denn je. Hochwertige Inhalte sind es, die Besucher auf Ihre Webseite bringen, und zu Kunden oder Fans werden lassen. Google, Bing & Co. belohnen dementsprechende Webseiten mit besseren Platzierungen. Insbesondere die Texte Ihrer Webseite müssen individuell sein - Duplicate Content schadet dagegen Ihrer Suchmaschinenoptimierung.

5. Langsam, aber beständig

Viele Webseitenbetreiber wünschen sich per Knopfdruck die vordersten Rankings zu übernehmen. In der Realität ist Suchmaschinenoptimierung aber ein langfristiger Prozess, und gelingt nicht von heute auf morgen. Konzentrieren Sie sich darauf, das Ranking also Schritt für Schritt aufzubauen. So gewinnt Ihre Webseite langsam, aber sicher an Relevanz und Vertrauen. Explosionsartige Verbesserungen im Ranking sind für Suchmaschinen auch ein Hinweis auf Black Hat Aktivitäten.

6. Häufige Updates zahlen sich aus

Veraltete Informationen helfen niemandem weiter - dementsprechend wollen die Nutzer von Suchmaschinen auch Ergebnisse finden, die auf dem aktuellsten Stand sind. Insbesondere nicht mehr aktuelle Firmeninformationen, Kontaktdaten oder Öffnungszeiten sind ärgerlich. Aber auch Blogartikel und alle anderen Arten von Unterseiten können und sollten regelmäßig aktualisiert werden, um Suchmaschinenrankings positiv zu beeinflussen.

7. Interne Verlinkungen und Inhaltsverzeichnisse

Eine der einfachsten Möglichkeiten, das Suchmaschinenranking der eigenen Webseite zu verbessern, sind starke interne Verlinkungen. Interessanterweise werden genau diese aber bei vielen Webseiten gerne vergessen, oder zumindest nicht strategisch genutzt. Verlinken Sie also die Unterseiten Ihrer Webseite sinnvoll miteinander, und nutzen Sie dabei passende Keywords. Längere Texte sollten Sie außerdem durch Inhaltsverzeichnisse (ähnlich wie z.B. bei Wikipedia Artikeln) ergänzen, um die Übersichtlichkeit zu verbessern.

8. Verwenden Sie sinnvolle URLs

Leider begegnen einem auch heute noch häufig URLs mit unschönen Buchstaben- und Zahlenkombinationen, die scheinbar keinen Sinn ergeben. Diese automatisch vom Content Management System erzeugten können nicht nur von Menschen nicht gelesen werden - auch Suchmaschinen können mit ihnen nicht viel anfangen. Wesentlich besser ist es dagegen, normale Wörter (idealerweise Keywords) in die URLs einzubauen. Diese können von Menschen und Suchmaschinen gleichermaßen besser erfasst werden.

9. Werten Sie regelmäßig Besucherstatistiken aus, und reagieren darauf

Eine Webseite zu betreiben, ohne Besucherstatistiken auszuwerten, ist ein bisschen so, als würden Sie mit verbundenen Augen Auto fahren. Der gekonnte Einsatz von Analytics erlaubt es erst, auf das Nutzerverhalten der eigenen Besucher zu reagieren, und so die Webseite zu verbessern. Auch für die Suchmaschinenoptimierung liefern Analytics viele wichtige Daten, wie z.B. verwendete Keywords, Absprungraten, Verweildauer und mehr. Messen Sie diese und ähnliche Kennzahlen in regelmäßigen Abständen, und berücksichtigen Sie das so gewonnene Feedback Ihrer Besucher bei späteren Änderungen.

10. Barrierefreiheit ist Suchmaschinenfreundlichkeit

Es gibt eine Reihe technischer Maßnahmen, die dazu beitragen eine Webseite barrierefreier zu gestalten. In der Praxis wird dadurch aber nicht nur die Zugänglichkeit einer Webseite für insbesondere sehbehinderte Besucher verbessert, sondern auch die Suchmaschinenoptimierung gesteigert. Sauberer Code, klare Formatierungen und sinnvolle Alternativtexte für Bilder sind dabei einige der wichtigsten Bestandteile für Barrierefreiheit als auch SEO. Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite hier gängige Standard einhält, und die Grundsätze der Barrierefreiheit im Web auf allen Unterseiten berücksichtigt werden.

11. Mobile Optimierung und schnelle Ladezeiten sind heute Standard

Im Jahr 2019 sollte es definitiv keine Webseite mehr geben, welche nicht für mobile Geräte geeignet ist. Nicht jede Seite muss eine "mobile first" Strategie verfolgen, aber zumindest ein ansprechendes Responsive Design sollte verwendet werden. Dies ist heute ein wichtiger Faktor im Ranking auf Google. Gleiches gilt für schnelle Ladezeiten: Ein zu geringer Pagespeed ist für Seitenbesucher sehr nervig, und dementsprechend auch eine Abwertung im Ranking. Wenn Ihre Webseite zu langsam lädt, sollten Sie sie einer Verschlankungs-Kur unterziehen (lassen). Übrigens sollte für schnelle Ladezeiten neben der technisch sauberen Umsetzung der Webseite unbedingt auch auf geeignetes Hosting geachtet werden. Große, komplexe Webanwendungen mit vielen Besuchern benötigen einen aufwendigeren Hosting-Plan als kleine Firmenpräsentationen.

12. Kümmern Sie sich um die Sicherheit Ihrer Webseite

Hackerangriffe und Schadsoftware plagen nicht nur PCs und Server, sondern auch Webseiten können ihnen zum Opfer fallen. Ist eine Webseite erst einmal kompromittiert, zeigen viele Suchmaschinen und Browser ihren Usern eine entsprechende Warnmeldung an. Klarerweise ist das ein absoluter Supergau für jeden Webseitenbetreiber. Um derartige (und noch schlimmere) Probleme zu vermeiden, sollte die Sicherheit der Webseite immer einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Setzen Sie am besten auch professionelle Firewalls und Backuptools ein, und installieren sie regelmäßig Updates für Ihr verwendetes CMS. Wenn Sie selbst nicht über das technische Know-How zur Wartung einer Webseite haben, sollten Sie hiermit unbedingt einen verlässlichen Experten beauftragen.

13. Meiden Sie Exit-Intent-Layer und andere aufdringliche Einblendungen

Seit den frühen Anfangszeiten des Webs müssen Besucher von Webseiten mit aufdringlichen Einblendungen auf ihren Bildschirmen kämpfen: Früher waren es Popups, heute sind es meist Layer. Layer Ads, die den gesamten Sichtbereich einnehmen, oder Exit-Intent-Layer, die aufgrund einer falschen Mausbewegung den User unterbrechen, sind ganz einfach nicht anwenderfreundlich. Es mag durchaus konkrete Fälle geben, wo solche Einblendungen notwendig oder sinnvoll sind. Derzeit werden sie aber im Web übermäßig häufig verwendet, und Besucher von Webseiten werden dadurch gestört und abgeschreckt. Wer seine Seitenbesucher verärgert, wird nicht nur mit seiner Webseite wenig Erfolg haben. Auch Suchmaschinen werden die hohen Absprungraten bzw. die geringe Verweildauer registrieren, und die Webseite entsprechend schlechter bewerten.

14. Kombinieren Sie On-Page und Off-Page SEO Maßnahmen

Auch heute noch machen viele Webseitenbetreiber den Fehler, nur einen der beiden großen Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung zu berücksichtigen. Es ist aber gerade die geschickte Kombination aus Off-Page und On-Page SEO, die eine Webseite wirkungsvoll für Suchmaschinen optimiert. Die beste Vorgehensweise ist also nicht "entweder oder", sondern "sowohl als auch". Da dies ein sehr komplexer Bereich ist, ist gerade hier eine professionelle Beratung besonders wichtig. Wenn Sie selbst nicht technisch versiert und ein erfahrener SEO-Experte sind, sollten Sie hier auf das Know-How eines qualifizierten Partners zurückgreifen.

15. Linkbuilding, aber richtig

Der Aufbau von Links, die von fremden Webseiten auf die eigene verweisen, ist die wichtigste Aktivität der Off-Page SEO. Gleichzeitig ist Linkaufbau aber immer noch einer der schwierigsten Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung. Für wirkungsvolles Linkbuilding ist es entscheidend, dass die eingehenden Links von seriösen, und im Idealfall auch themenverwandten Seiten stammen. Vermeiden Sie unbedingt Blackhat-artigen Spam, auch im Linkbuilding. Dieser verursacht nämlich mehr Schaden als nutzen, und kann zu schmerzhaften Abstrafungen im Ranking führen.

16. Offline-SEO: Netzwerke, Kooperationen und Freundschaften

Wussten Sie schon, dass Suchmaschinenoptimierung auch offline passieren kann? Alle Geschäftskontakte und sogar alle persönlichen Kontakte und Freundschaften sind potentielle Partner für Ihre SEO. Bitten Sie Kooperationspartner, Kunden etc. um Erwähnungen und Verlinkungen auf ihren Webseiten - oder auch um positive Rezensionen bei Google und anderen Bewertungsportalen. Beides kann sich positiv auf Ihre Platzierung in den Search Engine Results Pages auswirken, und gleichzeitig auch die Vertrauenswürdigkeit Ihrer Marke bzw. Ihres Unternehmens erhöhen. Suchen Sie also nach Wegen Ihr Offline-Netzwerk auch Online zu nutzen, und die Autorität und Bedeutung Ihrer Webseite damit auf zu werten.

17. SSL bzw. https ist heute Standard

Ein SSL Zertifikat bzw. eine mittels https verschlüsselte Webseite gehört längst zum Guten Ton, und kann unter Umständen sogar rechtlich erforderlich sein. Google bewertet Webseiten mit https besser, auf Seitenbesucher wirken solche Webseiten außerdem vertrauenswürdiger (nicht zuletzt aufgrund entsprechender Icons in den meisten Browsern). Aber auch die heutigen Datenschutzrichtlinien erfordern in vielerlei Hinsicht eine Verschlüsselung. Sollten Sie also noch kein SSL Zertifikat für Ihre Webseite haben, sollten Sie sicherstellen dass Sie ehestmöglich eines einrichten. Suchmaschinenoptimierung, Datenschutz und sogar Kundenakquise bzw. -Bindung können davon profitieren.

18. Verlassen Sie sich nicht blind auf SEO-Plugins und Tools

Heute gibt es unzählige SEO Softwareprogramme am Markt. Teils sind sie kostenpflichtig, teilweise auch gratis. Einige sind web-basiert, andere sind Plugins, die im Content Management System installiert werden. Einige dieser Programme sind für spezielle Detailfragen der SEO konzipiert, andere wollen eine möglichst allumfassende Lösung zu verschiedensten Fragen der Suchmaschinenoptimierung anbieten. Diese Tools können in vielen Fällen eine nützlich Hilfe sein. Wer sich aber blind auf sie verlässt, und ihre Auswertungen nicht mehr kritisch hinterfragt, begeht einen Fehler. "Tool" bedeutet "Werkzeug", also setzen Sie diese Werkzeuge ein, um Ihr Projekt aufzubauen. Der Handwerker sind aber weiterhin Sie selber. Auch erfordern die meisten dieser Tools zumindest ein gewisses Ausmaß an Fachwissen, um wirklich sinnvoll genutzt werden zu können.

19. Video-Marketing und Youtube

Einer der wichtigsten Trends im modernen Internet sind Videos, und Video-Marketing. Videos können Webseitenbesucher (Zuschauer) stärker in ihren Bann ziehen als alle anderen Arten von Medien. Aus technischer SEO Sicht können Sie so auch die Verweildauer auf Webseiten erhöhen, was sich wiederum positiv auf das Ranking auswirkt. Youtube ist nicht nur die größte Videoplattform im Internet, sondern auch die zweitgrößte Suchmaschine nach Google. Wenn Sie dort mit ihren Inhalten präsent sind, können Sie viele zusätzliche Personen ansprechen, und auch Ihre Webseite weiterleiten. Unter Umständen gelingt es aber auch, gleich auf Youtube eine Conversion durchzuführen. Übrigens sind Videos auch in anderen sozialen Medien sehr beliebt in wirkungsvoll. Eine Facebook-Seite beispielsweise, die viele interessante Videos aufweisen kann, trägt sehr positiv zum gesamten Online-Auftritt eines Unternehmens bei.

20. Mehr als nur SEO

So wichtig SEO auch ist - sie nützt nicht viel ohne in einem ganzheitlichen Online Marketing Konzept eingebunden zu sein. Die Suchmaschinenoptimierung ist, insbesondere bei kommerziellen Webseiten, immer nur als ein Element in einem größeren Plan zu verstehen. Interessanterweise ergänzen sich die verschiedenen Elemente des Online Marketings sehr gut, und beeinflussen einander positiv. Ein starker Auftritt in den sozialen Medien kann beispielsweise auch Früchte in der Suchmaschinenoptimierung tragen, und positive Signale aussenden, die das Ranking verbessern. Gleiches gilt für hochwertiges Webdesign, gezielte Conversion Optimierung von Unterseiten, und Content Marketing speziell für die eigene Zielgruppe. Berücksichtigen Sie also unsere SEO Tipps für 2019, aber beachten Sie auch, dass zu einer erfolgreichen Webseite noch mehr gehört, als gute Platzierungen in Suchergebnissen. Jene Webseitenbetreiber, die ein besonders ausgeklügeltes Gesamtkonzept für ihr Online Marketing aufweisen können, werden langfristig den meisten Erfolg haben. Im Internet und auch offline.

Joel M. Dakhov
Autor: Joel M. Dakhov
Geschäftsführer
Verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung in der Erstellung von gewerblichen Webseiten mit dem CMS Joomla. Absolvierte im Jahr 2016 den Studiengang: Informationswirtschaft an dem Institut für Informationswissenschaften der Technischen Hochschule Köln. Gründete im Jahr 2015 die SEPHIROTEC GmbH. Als den Kern seiner Kompetenzen empfindet Joel M. Dakhov, das SEO Webdesign. Darunter versteht er die Erstellung von Webseiten unter strenger Berücksichtigung der Ranking Richtlinien renommierter Suchmaschinenanbieter.